Fachtagung „Maßregelvollzug und Sucht“ - Zwangsheilung oder heilender Zwang? am 17. und 18. Mai 2017 in der LWL-Klinik Dortmund

Am 17. und 18. Mai 2017 findet in der LWL-Klinik Dortmund die 3. Fachtagung "Maßregelvollzug und Sucht" mit dem Thema "Zwangsheilung oder heilender Zwang?"statt.

Die Tagung wurde in Kooperation der LWL-Akademie für Forensische Psychiatrie mit den Maßregelvollzugseinrichtungen in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der Arbeiterwohlfahrt (dem AWO-Psychiatriezentrum in Königslutter und den Maßregelvollzugskliniken des Betriebes Suchthilfe der AWO Hagen-Märkischer Kreis) geplant und organisiert.

 Das Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie im Internet auch unter www.forensik-aktuell.de 

Neben professionellen Standards (z.B. in der therapeutischen Haltung und im Umgang mit Gewalt), stehen auch spezifische und zum Teil kontroverse Fragen und Modelle der Behandlung Suchtkranker zur Diskussion, wie beispielsweise motivationale Aspekte bei Therapiemüdigkeit und „Kontrolliertes Trinken“. Die Fachtagung befasst sich außerdem mit suchtbezogenen Fragestellungen aus dem weiteren gesellschaftlichen Kontext, wie etwa dem Umgang mit den sogenannten „weichen Drogen“, mit „Designer-. und Partydrogen“ oder dem süchtigen Umgang mit Medien. Die besonderen Probleme, die Patienten mit Mehrfachdiagnosen und Suchtkranke mit Migrationshintergrund nicht nur im Maßregelvollzug mit sich bringen, sind weitere Facetten des diesjährigen Schwerpunktthemas. 

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg möglich. Anmeldeschluss (Datum des Zahlungseinganges) ist der 05. Mai 2017.

3. Bundeskonferenz der forensisch-psychiatrischen Pflege - Gefährlichkeit im Fokus der Forensischen Pflege –

19. und 20. Juni 2017

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Dortmund

Mit der 3. Bundeskonferenz der forensisch-psychiatrischen Pflege zum Thema „Gefährlichkeit im Fokus der forensischen Pflege“ werden die vielfältigen Möglichkeiten aber auch Grenzen pflegerischen Handelns in Bezug auf die Einschätzung und Verminderung von Gefährlichkeit benannt und diskutiert. Sowohl aktiv Pflegende als auch Führungskräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Patientinnen und Patienten berichten aus ihrer jeweiligen Perspektive. Einen Blick über den Tellerrand hinaus ermöglichen internationale Expertinnen und Experten. Am Ende der zweitägigen Veranstaltung soll eine Vision für die forensische Pflege 2030 stehen, die die Ergebnisse aus Vorträgen, Sesselrunden und Microtraining Sessions zusammenfasst – ein konstruktiver Beitrag, um weitere Professionalisierungsprozesse voranzutreiben.

Organisiert und durchgeführt wird auch diese Tagung wieder als ein Gemeinschaftsprojekt der Pflegedirektoren der LWL-Maßregelvollzugskliniken und der LWL-Akademie für Forensische Psychiatrie (AFoPs). 

Das komplette Programm und alle Informationen zur Anmeldung finden Sie hier!