Rechtliche Aspekte der Versorgung ehemals forensisch untergebrachter Menschen in der Gemeindepsychiatrie

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

 Im letzten Jahr waren es runde 40 Jahre her, dass die sog. Psychiatrie-Enquete, der "Bericht der Bundesregierung über die Lage in der Psychiatrie in Deutschland", veröffentlicht wurde. Wie Sie vielleicht alle wissen, bescheinigte sie der damaligen Forensik eine "absolute Schlusslichtposition" im Versorgungsbereich. Und sie empfahl "mit Nachdruck", dass die mit der ebenfalls 1975 in Kraft getretenen Großen Strafrechtsreform "vom Gesetzgeber geschaffenen Möglichkeiten wirklich realisiert und ausgeschöpft werden". Gemeint war damit, die in der Forensik untergebrachten Personen in die Versorgungsstrukturen der allgemeinen Psychiatrie einzubeziehen.

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Dauerbaustelle Maßregelreform Der Gesetzentwurf der Bundesregierung wird dem Reformbedarf nicht gerecht

Von Heinz Kammeier

Innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte verdoppelte sich die Zahl der neuen Unterbringungsanordnungen in der psychiatrischen Maßregel nach § 63 StGB. Die Anzahl der untergebrachten Personen stieg um das Zweieinhalbfache (vgl. den Beitrag von Norbert Konrad in der PSU 3/2014). Und die durchschnittliche Dauer der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankhaus verdoppelte sich von vier auf rund acht Jahre.

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